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Hintergrund "Globale Lieferketten: Zwischen Ausbeutung und Unsicherheit"

...Neben der sozialen Verantwortung, die in immer mehr Unternehmen eine größere Rolle spielt, ist die Aussicht auf gleiche Wettbewerbschancen am Markt ein wichtiger Grund, weswegen etliche deutsche Firmen inzwischen ein Lieferkettengesetz fordern, unter ihnen Rewe, Tchibo, Nestlé und Ritter Sport.

„Wir implementieren seit 14 Jahren Managementprogramme und Projekte, um unserer Sorgfaltspflicht nachzukommen“, sagt Nanda Bergstein, Leiterin der Nachhaltigkeitsabteilung bei Tchibo. „Und wir wollen noch mehr investieren. Aber wir sehen auch, dass es eine Grenze gibt, an der es nicht mehr wirtschaftlich ist. Und das hemmt dann die Umsetzung von Nachhaltigkeit vor Ort“...

Die Befürworter des Gesetzes erhoffen sich von dem Lieferkettengesetz Standards, an die sich alle halten müssen. „Dann wissen auch die Lieferanten: Ich werde nicht nur von einem Unternehmen mit der Frage nach den Menschenrechten gelöchert, alle anderen werden mich das Gleiche fragen“, sagt Hütz-Adams...

 ...Er kenne einen Schokoladenhersteller..., der vor ein paar Jahren auf zertifizierten Kakao umgestellt habe – und das entsprechende Label trotzdem nicht auf den Produkten zeigt: Eine Kundenumfrage vorab habe ergeben, dass viele Kunden Nachhaltigkeitslabels schlicht für Schwindel halten. Auch deshalb hält Hütz-Adams ein Lieferkettengesetz für unvermeidlich. „Wenn es das Gesetz gibt, dann müssen sich die Unternehmen wirklich damit beschäftigen, wie sie Missstände abstellen können – ohne die Sorge, dass damit Wettbewerbsnachteile verbunden sein könnten“...

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