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Konzerne in der Pflicht

Autor/in: Caspar Dohmen, Süddeutsche Zeitung, Veröffentlicht am: 25 October 2017

Immer wieder geraten Konzerne in die Kritik wegen Menschenrechtsverletzungen. Zum Beispiel Shell wegen Umweltverseuchungen bei der Ölförderung in Nigeria oder Apple wegen schlechter Arbeitsbedingungen bei seinem Zulieferer Foxconn. Modeunternehmen wie H&M und Primark gerieten nach dem Zusammensturz eines Fabrikgebäudes in Bangladesch mit mehr als 1130 Toten unter Druck. Für die Einhaltung von Arbeitsrecht und Umweltgesetzen sind laut Völkerrecht die Staaten zuständig. Bislang hat sich die Politik auf internationaler Ebene stets für freiwillige Regeln entschieden, wenn es um Fragen der Verantwortung von Unternehmen geht... [E]ine ganze Reihe von Schwellen- und Entwicklungsländern halten eine Verschärfung der Regeln für notwendig und fordern verbindliche Sorgfaltspflichten für Unternehmen. Diese Woche beraten Vertreter von 80 Ländern und einigen Hundert NGOs beim Menschenrechtsrat der UN in Genf über ein solches Abkommen.

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Betreffende Unternehmen: Apple Associated British Foods Foxconn (part of Hon Hai) H&M Hon Hai Primark (part of Associated British Foods) Shell