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Historische Entscheidung im Fall Lafarge: Ermittlungen umfassen das gesamte Unternehmen & Vorwurf der Beihilfe zu Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Syrien

Die Ermittlungen im Verfahren gegen den internationalen Zementhersteller Lafarge in Frankreich umfassen seit heute das gesamte Unternehmen und auch den Vorwurf der Beihilfe zu Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Syrien. Die Richter ermitteln seit Dezember 2017 wegen Terrorismusfinanzierung und „Gefährdung des Lebens anderer“ gegen acht ehemalige Top-Manager von Lafarge.

Das Ermittlungsverfahren wegen Beihilfe zu Verbrechen gegen die Menschlichkeit gegen Lafarge als „juristische Person“ – d.h. gegen die gesamte Muttergesellschaft und nicht nur gegen einzelne Manager – ist weltweit das erste dieser Art. Das macht den Fall zu einem Meilenstein im Kampf gegen die Straflosigkeit von Unternehmen, die Geschäfte in Kriegs- und Konfliktregionen treiben. Es ist zudem das erste Mal, dass französische Richter gegen ein transnationales Unternehmen wegen des Vorgehens eines Tochterunternehmens im Ausland ermitteln...