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Umweltministerin will (gesetzliche) Anreize für bessere Arbeitsbedingungen in der Modeindustrie schaffen

"Schulze will Modebranche notfalls zu mehr Nachhaltigkeit zwingen", 12. Januar 2020

Vor Beginn der Berliner Modemesse Fashion Week haben Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) und Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) die Mode- und Textilbranche zur verstärkten Bemühungen um Klimaschutz und faire Arbeitsbedingungen aufgerufen...

Schulze kritisierte, seit Jahren gebe es “Entwicklungen im globalen Textilsektor, die nicht nachhaltig sind: immer mehr, immer billiger, immer schneller”...

Um das zu ändern, müssten zwei wesentliche Veränderungen angestoßen werden. “Zum einen gilt es, für Hersteller und Handel Anreize zu setzen, damit diese sich stärker an Nachhaltigkeit orientieren. Notfalls auch mit gesetzlichen Regeln”, betonte die Ministerin. Zum anderen gelte es, Konsumentinnen und Konsumenten zu bewegen, mehr Wert auf qualitativ hochwertige und langlebige Bekleidung zu legen.

Das Bundesumweltministerium plant derzeit eine Novelle des Kreislaufwirtschaftsgesetzes, mit der eine sogenannte Obhutspflicht für Produkte eingeführt werden soll. Händler sollen so verpflichtet werden, Waren so lange wie möglich gebrauchstauglich zu halten. Damit soll der Anreiz erhöht werden, weniger Überschuss zu produzieren.

Müller rief die Modebranche auf, mehr Verantwortung für den Klimaschutz und menschenwürdige Produktionsbedingungen zu übernehmen...

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