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文章

2023年11月30日

作者:
Johanna Treblin, taz

Ausbeutung auf der Baustelle: Kämpfen lohnt sich

Serbische Arbeiter kämpften monatelang gemeinsam mit der Gewerkschaft um den Lohn für ihre Arbeit auf einer Baustelle. Jetzt ist das Geld da.

BERLIN taz | Sechs Monate nach Ende ihres Arbeitsverhältnisses haben elf serbische Bauarbeiter doch noch ihren ausstehenden Lohn erhalten. Insgesamt ging es um rund 25.000 Euro brutto – Mindestlohn für Arbeit auf einer Baustelle im baden-württembergischen Backnang. Das teilte die gewerkschaftliche Beratungsstelle Faire Mobilität mit. [...]
Nach einem Hinweis von Kollegen suchten die Arbeiter den Zoll auf, der sie auf die Beratungsstelle für Arbeiter aus Ost- und Mitteleuropa hinwies. Die Be­ra­te­r*in­nen wandten sich zunächst an den direkten Auftraggeber, die Firma Idealbau. Dort hieß es, Wurster habe die Arbeit der Firma nicht bezahlt. Wurster versicherte der Fairen Mobilität, die Arbeiter würden ihr Geld bekommen. Als nichts passierte, nahm Vojić Kontakt zum Generalunternehmer Geiger auf, der angab, die Angelegenheit klären zu wollen. Wochen später war der Lohn immer noch nicht da.

Problem Subunternehmergeflecht

Auch auf Anfragen der taz wollte keines der Unternehmen Verantwortung übernehmen. Erst nach Veröffentlichung des Artikels kam doch noch Bewegung in die Sache: Vertreter der Unternehmen meldeten sich bei der Beratungsstelle und versprachen wieder, das Geld würde bald ausbezahlt. Nach noch einmal ein paar Wochen, war es Ende November so weit: Die Arbeiter bekamen den gesamten Betrag – von der Firma Wurster.

„Wir begrüßen sehr, dass das vorgelagerte Unternehmen Wurster hier Verantwortung übernommen und die vollen Löhne ausbezahlt hat“, sagte Vojić der taz. „Das ist ein Positivbeispiel.“ Es sei schon außergewöhnlich, dass ein Unternehmen entlang der Subunternehmerkette nicht nur einen Teil, sondern die gesamte Vergütung übernehme. [...]