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مقال

Schluss mit freiwillig?

Bislang haften deutsche Unternehmen nicht dafür, wenn bei ausländischen Zulieferern grundlegende Menschenrechte verletzt werden. Das könnte sich 2020 ändern. Deutschland will das Thema während seiner EU-Präsidentschaft im zweiten Halbjahr auf die Agenda setzen. So soll verhindert werden, dass es in Europa zu einem gesetzgeberischen Flickenteppich kommt...

Laut einer Umfrage unter 3300 der 7200 betroffenen Unternehmen [erfüllten] lediglich 20 Prozent [...] die Vorgaben, sagt Entwicklungshilfeminister Gerd Müller, was belege: "Freiwilligkeit führt nicht zum Ziel." Im Frühjahr soll es noch eine zweite Befragung geben. Wenn es keine Besserung gebe, werde man in die Gesetzgebung einsteigen, kündigten Müller und Arbeitsminister Hubertus Heil im Dezember an.

Zuvor hatten sich die Parteien der großen Koalition bereits jeweils für mehr Verbindlichkeit ausgesprochen...

Mittlerweile plädieren auch immer mehr Unternehmen öffentlich für die Einführung eines Lieferkettengesetzes. Im Dezember unterschrieben 42 Firmen eine Petition, darunter Konzerne wie Hapag Lloyd und Nestlé Deutschland, Familienunternehmen wie Vaude, Ritter Sport und Tchibo sowie einige Start-ups...

Oft wissen Unternehmen überhaupt nicht, welche Missstände in ihren Lieferketten existieren, weil diese verästelt sind und bisweilen über zehn bis 15 Glieder reichen...

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