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130 Ökonom*innen fordern Lieferkettengesetz in Deutschland

Am 13. Januar 2021 veröffentlichten über 70 Ökonom*innen einen gemeinsamen Aufruf zur Einführung eines Lieferkettengesetzes in Deutschland. Mittlerweile sind es rund 130 Unterschriften. Die unterzeichnenden Wirtschaftswissenschaftler*innen fordern die Bundesregierung auf, gemäß Koalitionsvertrag noch in dieser Legislaturperiode ein Gesetz zu verabschieden und zugleich für eine starke EU-weite Regelung einzutreten.

In Deutschland ist die Debatte um ein Sorgfaltspflichtengesetz in einer entscheidenden Phase. Da zwischen den beteiligten Ministerien keine Einigung erzielt werden konnte, wurden bei der letzten Kabinettssitzung im Dezember 2020 keine Eckpunkte verabschiedet - auch direkte Verhandlungen mit Bundeskanzlerin Merkel und Vizekanzler Scholz im Januar 2021 konnten daran bislang nichts ändern.

Aus Sicht der unterzeichnenden Ökonom*innen gibt es eine ganze Reihe von Argumenten, die für eine gesetzliche Regelung menschenrechtlicher und ökologischer Sorgfaltspflichten mit ordnungs- und haftungsrechtlichen Konsequenzen sprechen. "Alle Standardmodelle des internationalen Handels besagen, dass positive Wohlfahrtseffekte für alle nur erreicht werden können, wenn verantwortungslose Geschäftspraktiken verhindert und Verlierer der Globalisierung kompensiert werden", heißt es.

Statement & Unterzeichner (PDF)

Rund 130 Ökonom*innen haben den Aufruf bislang unterzeichnet.

Weitere interessierte Wirtschaftswissenschaftler*innen können den Aufruf über folgenden Link unterzeichnen: https://lieferkettengesetz.de/oekonominnen-statement/

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