Antwort von adidas
[...] Anschuldigung: „Einschüchterungen und Diskriminierungen in Myanmar gehen weiter“
adidas setzt sich für eine faire Entlohnung aller Beschäftigten in unserer globalen Beschaffungskette ein, einschließlich derjenigen, die bei unseren Produktionspartnern in Myanmar beschäftigt sind.
Uns ist bewusst, dass sich die hohe Inflationsrate in Myanmar auf die Lebenshaltungskosten der Beschäftigten auswirkt. Deshalb haben wir Maßnahmen ergriffen, um Lösungen herbeizuführen.
Im März 2025 hat EuroCham Myanmar im Namen seiner Mitglieder die Regierung in einer Erklärung aufgefordert, dringend systemische Lösungen zu finden und sich erneut mit dem Mechanismus zur Festsetzung von Mindestlöhnen im Land auseinanderzusetzen. [...]
Diese Maßnahmen, zusammen mit den eigenen Bemühungen der Beschäftigten, haben zu erheblichen Lohnerhöhungen bei unseren Zulieferern geführt.
Anschuldigung: “Lohndiebstahl in Kambodscha”
Dazu haben wir bereits in früheren Antworten an BHRRC öffentlich Stellung genommen, siehe z. B. hier.
Wir weisen die Vorwürfe in Bezug auf den Hersteller Hulu Garment zurück. Auch unabhängige Untersuchungen eines Schiedsgerichts in Kambodscha sowie der Fair Labour Association konnten kein Fehlverhalten unseres Unternehmens feststellen.
Anschuldigung: „Internationale Solidarität und Appelle an Adidas“
Wir haben die Forderungen zur Einzahlung in den Ausgleichsfond, der Gegenstand der Kampagne ‚Pay Your Workers – Respect Labour Rights‘ (PYW – RLR) ist, abgelehnt. Wir sehen ein Risiko, dass damit Hersteller von ihren Pflichten als direkter Arbeitgeber entbunden werden. [...]
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