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Missstände in deutschen Schlachthöfen - Kabinett beschließt Verbot von Werkverträgen

In Deutschland entwickeln sich Schlachthöfe zu sog. "Corona-Hotspots": Anfang Mai wurden laut WDR knapp 200 Fälle unter Westfleisch-Mitarbeitern in Coesfeld nachgewiesen, im April wurde bei mehr als 200 Mitarbeiter eines Schlachtbetrieb in Baden-Württemberg eine Infektion mit dem Virus festgestellt. Die Fleischindustrie steht wegen der Arbeits- und Unterkunftsbedingungen von den meist ausländischen Arbeitern seit vielen Jahren in der Kritik und Experten sagen, die Unterbringung in Sammelunterkünften begünstige die Verbreitung des Coronavirus.

Die Branche weist Pauschalisierungen zurück. Das Unternehmen Westfleisch erklärte laut Tagesspiegel: „Im Allgemeinen ist die Unterbringung der Produktionsmitarbeiter - auch die unserer Werkvertragspartner - der von Familien und Wohngemeinschaften ähnlich, mehrheitlich sind Wohnungen mit drei, vier oder fünf Personen belegt.“ Eine Stellungnahme zu dem Ausbruch ist auf der Unternehmenswebsite erhältlich, weitere Informationen finden Sie untenstehend. 

Nach dem Corona-Ausbruch in Schlachtbetrieben kündigte Arbeitsminister Heil Maßnahmen an. Am 20. Mai beschloss das Bundeskabinett Eckpunkte eines "Arbeitsschutzprogramms für die Fleischwirtschaft", laut denen verschiedene gesetzliche Regelungen wie ein Verbot von Werkverträgen und Leiharbeit in der Fleischindustrie ab 2021 geplant sind.

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