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Experten-Video zu KiK-Verfahren beim Landgericht Dortmund: Minimale Brandschutz- Verbesserungen hätten vielen Arbeitern das Leben gerettet

Der mangelhafte Brandschutz beim Zulieferer des deutschen Textilunternehmens KiK führte dazu, dass 260 Arbeiter_innen qualvoll starben. Das belegt die Computersimulation des Forensic Architecture Projekts am Goldsmith Institut an der Universität London, die dem Landgericht Dortmund nun im Verfahren gegen KiK vorliegt. Das Gericht beschäftigt sich seit März 2015 mit einer Zivilklage gegen KiK, die vier Pakistaner – ein Überlebender und drei Hinterbliebene des Fabrikbrands – auf Initiative des European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) und mit Unterstützung von medico international einreichten.

"KiK kannte die baulichen Details oder hätte sie kennen müssen, wenn seine Mitarbeiter wie behauptet, die Fabrik mehrmals besucht haben", erklärt Miriam Saage-Maaß vom ECCHR. "Das deutsche Unternehmen war Hauptkunde, da wäre es ein Leichtes gewesen, Brandschutz-Verbesserungen einzufordern..." 

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