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Artikel

11 Jul 2025

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Allianz,
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GLS-Bank,
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Triodos-Bank,
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Lichtblick,
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WEPA,
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Nestlé Deutschland,
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RWS Vermögensplanung AG,
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Schumacher Design,
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ARIS Regen.Wasser.Systeme,
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Nanostone,
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Unite,
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Knauer,
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ING Deutschland,
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AFB Group

Deutschland: Unternehmen fordern verlässliche Rahmenbedingungen und Planungssicherheit für nachhaltige Transformation

Various

Statement deutscher Unternehmen für verlässliche Rahmenbedingungen und Planungssicherheit in der Transformation

Für einen Wandel hin zu einer nachhaltigen und langfristig wettbewerbsfähigen Wirtschaft benötigen wir einheitliche Standards und einen stabilen regulatorischen Rahmen, der Investitionen ermöglicht und Innovationskraft stärkt. Weitreichende und undifferenzierte Deregulierung hingegen lehnen wir ab: Sie beeinträchtigt unsere Planung und schadet unserer Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit.

Stattdessen brauchen wir praxistaugliche Vereinfachungen und Harmonisierung, die Unternehmen in der Anwendung bestehender Regelwerke unterstützen. Eine nachhaltige Transformation braucht mehr als nur einzelne Vorreiter – sie erfordert einen umfassenden Wandel in sämtlichen Wirtschaftsbereichen.

Bei der Überarbeitung regulatorischer Vorgaben sollten folgende Aspekte berücksichtigt werden:

  • Vermeidung künftiger Kosten und Schäden durch frühzeitige Weichenstellung: Lieferkettenunterbrechungen, Infrastrukturschäden und längerfristige klimatische Veränderungen verursachen massive wirtschaftliche Verluste und stellen wachsende Risiken für uns und unsere Volkswirtschaft dar. Nachhaltigkeitsberichterstattung schafft die Basis dafür, jetzt umzusteuern, bevor spätere ordnungsrechtliche Eingriffe und Klimawandelfolgen drastischer und teurer ausfallen sowie Wettbewerbsnachteile mit sich ziehen.
  • Vermeidung von Geschäftsrisiken durch Rechtsunsicherheit und Kehrtwenden: Wir haben in den vergangenen Jahren erhebliche Ressourcen in die Umsetzung neuer gesetzlicher Vorgaben investiert. Interne Prozesse zur Berichterstattung wurden aufgebaut und Strukturen angepasst. Rechtliche Unsicherheit wirkt sich unmittelbar negativ auf unsere Geschäftstätigkeit und Investitionsentscheidungen aus.
  • Vereinheitlichung statt Überforderung: Kleine und mittelständische Unternehmen sollten – ihren geringeren Ressourcen Rechnung tragend – abgestuften Anforderungen bei der Nachhaltigkeitsberichterstattung unterliegen. Statt Unternehmen mit einer Vielzahl an freiwilligen Berichtspflichten und Informationsanforderungen von Kreditgebern und Kunden zu überfordern, ermöglichen einheitliche Standards eine effizientere und vergleichbare Berichterstattung.
  • Langfristige Planungssicherheit durch Transparenz: ESG-Risiken sind finanzielle Risiken. Genau deshalb sind Berichtspflichten und insbesondere Transitionspläne entscheidend. Sie schaffen Vertrauen und die Grundlage für langfristige strategische Entscheidungen, Geschäftserfolg und für die notwendige Finanzierung.

Wir appellieren an die neue deutsche Bundesregierung, sich auf deutscher und europäischer Ebene für verlässliche und praxistaugliche Rahmenbedingungen für die nachhaltige Transformation einzusetzen.


Das komplette Statement inkl. einer Liste der unterzeichnenden Unternehmen (Stand 11. Juli 2025) ist oben abrufbar.

Das Statement ist für weitere Unterzeichnende offen. Bei Interesse an einer Unterzeichnung oder Fragen hierzu leiten wir Ihre Anfrage gerne an die Organisator*innen weiter. Bitte senden Sie eine E-Mail an Belle Benckendorff, EU/Western Europe Researcher, benckendorff [at] business-humanrights.org

Part of the following timelines

Development & implementation of the EU's Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD)

EU Corporate Sustainability Due Diligence Directive: 'Omnibus' updates