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기업 응답

2018년 11월 12일

저자:
DEG

Antwort der DEG

Die DEG ist im kontinuierlichen Dialog mit Vertretern der Zivilgesellschaft, um Fragen zu beantworten, Sachverhalte zu klären und Hinweisen nachzugehen. Dies gilt auch für das von mehreren Entwicklungsfinanzierern mitfinanzierte Vorhaben des Unternehmens Plantations et Huileries du Congo SA (PHC) in der DR Kongo. 

Dabei handelt es sich um drei seit langem bestehende Palmölplantagen und Verarbeitungsanlagen. PHC, ein Tochterunternehmen von Feronia, stellt hauptsächlich rohes Palmöl und Palmkernöl her; das Grundnahrungsmittel wird ausschließlich im Land selbst vertrieben. PHC beschäftigt an insgesamt drei Standorten in DR Kongo rund 9.000 Arbeitskräfte. Mit dem Darlehen der Entwicklungsfinanzierer werden Investitionen zur Rehabilitation der Plantagen, in Ausrüstung sowie in das Umwelt- und Sozialmanagement finanziert.

Die DEG engagiert sich bei dem Vorhaben, um dazu beizutragen, dass Tausende Arbeitsplätze in einem der ärmsten Länder weltweit gesichert werden. Außerdem wird die Versorgung der lokalen Bevölkerung mit einem wichtigen Grundnahrungsmittel verbessert, ebenso die soziale Infrastruktur an den Plantagenstandorten. Darüber hinaus unterstützt PHC die lokalen Gemeinden auch im Rahmen von Community Development Programmes, unter anderem im gemeinschaftlichen Reisanbau.

PHC ist auf Grundstücken tätig, die durch befristete Landtitel von der Regierung der DR Kongo gepachtet wurden. Der heutige Eigentümer hat das Unternehmen 2009 erworben und die gepachteten Landtitel vom vorherigen Eigentümer übernommen. PHC hält sich streng an das erforderliche Verfahren zur Verlängerung der Titel.

DEG-Vertreter haben bereits mehrfach Gespräche mit lokalen Gemeindevertretern geführt. Sie haben dabei auch regelmäßig auf das Beschwerdewesen von PHC sowie auf den unabhängigen Beschwerdemechanismus von DEG und FMO hingewiesen. Dieser steht Personen offen, die der Meinung sind, von einem DEG-finanzierten Vorhaben beeinträchtigt zu sein. Dass Gemeindevertreter nun diesen unabhängigen Mechanismus nutzen, ist zu begrüßen. Ein unabhängiges, internationales Expertenteam wird jetzt im nächsten Schritt die adressierten Fragen prüfen und über die Zulassung der Beschwerde entscheiden.

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